Doreko.Com 2008                    

 

 

 

        Polituren

 

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Polituren und Lacke sollen Gegenstände aus Holz vor Einflüssen wie Luft, Feuchtigkeit und Dreck schützen. Ebenfalls sollen sie den Gegenstand verschönern und haben somit zwei Aufgaben. Am besten sind jene Fabrikate, die beiden Anforderungen entsprechen. Sie sind Auflösungen von Harzen verschiedener Abstammung in Weingeist, ätherischen oder fetten Ölen. Sehr wichtig ist, daß man immer nur das beste Material verwendet. Man sollte Polituren nicht verfälschen und bei Alkohol nur den 96-prozentigen verwenden, denn damit geht es wesentlich leichter und schneller als mit 90-prozentigem. Polituren sind Lösungen aus gewöhnlichem oder gebleichtem Schellack in hochprozentigem Alkohol. Gelegentlich wird ihnen noch etwas Benzoe zum Parfümieren oder ein in Alkohol löslicher Farbstoff zugesetzt. Es werden auch aus Copalen, Manilla-Copal, Polituren gemacht, die ihrem Zweck entsprechen, jedoch sind sie in der Anwendung wesentlich schwieriger als die aus Schellack. Spirituslacke sind Lösungen aus gewöhnlichem, raffiniertem oder gebleichtem Schellack, Sandarac, Mastrix, Colophonium oder weichen Copalen in Alkohol mit einem 12-prozentigen Zusatz von Terpentin, venetianischem oder dickem. Wenn dickes oder venetianisches Terpentin enthalten ist, ist sie nur als Lack zu verwenden, wenn diese Terpentin fehlt, kann man sie als Politur und als Lack verwenden, wobei letztere ohne Terpentin nicht so elastisch sind wie die mit Terpentin. Die Verdunstung des Lösungsmittels wird beim Polieren durch das Reiben mit dem Polierbausch bewirkt, die Zähigkeit durch die Zugabe einiger Tropfen Leinöl. Beim Lackieren wird mit einem Pinsel eine entsprechend dicke Schicht aufgetragen, wobei die Verdunstung des Lösungsmittels der Luft überlassen wird und die Zähigkeit durch das dicke Terpentin bewirkt wird. Schellack- oder Copallösungen in Alkohol mit Harz-Zusatz, Terpentin, sind als Politur unbrauchbar. Fette Lacke sind bei hoher Temperatur geschmolzene Copale in Lösung mit Leinölfirniß und Terpentinöl. Sie werden hauptsächlich bei Objekten angewendet, die bereits mit Ölfarben angestrichen wurden. Für Hartholz werden sie nur selten benützt. Polituren sind Lösungen aus gewöhnlichem oder gebleichtem Schellack in hochprozentigem Alkohol. Gelegentlich wird ihnen noch etwas Benzoe zum Parfümieren oder ein in Alkohol löslicher Farbstoff zugesetzt. Es werden auch aus Copalen, Manilla-Copal, Polituren gemacht, die ihrem Zweck entsprechen, jedoch sind sie in der Anwendung wesentlich schwieriger als die aus Schellack. Spirituslacke sind Lösungen aus gewöhnlichem, raffiniertem oder gebleichtem Schellack, Sandarac, Mastrix, Colophonium oder weichen Copalen in Alkohol mit einem 12-prozentigen Zusatz von Terpentin, venetianischem oder dickem. Wenn dickes oder venetianisches Terpentin enthalten ist, ist sie nur als Lack zu verwenden, wenn diese Terpentin fehlt, kann man sie als Politur und als Lack verwenden, wobei letztere ohne Terpentin nicht so elastisch sind wie die mit Terpentin. Die Verdunstung des Lösungsmittels wird beim Polieren durch das Reiben mit dem Polierbausch bewirkt, die Zähigkeit durch die Zugabe einiger Tropfen Leinöl. Beim Lackieren wird mit einem Pinsel eine entsprechend dicke Schicht aufgetragen, wobei die Verdunstung des Lösungsmittels der Luft überlassen wird und die Zähigkeit durch das dicke Terpentin bewirkt wird. Schellack- oder Copallösungen in Alkohol mit Harz-Zusatz, Terpentin, sind als Politur unbrauchbar.

Fette Lacke sind bei hoher Temperatur geschmolzene Copale in Lösung mit Leinölfirniß und Terpentinöl. Sie werden hauptsächlich bei Objekten angewendet, die bereits mit Ölfarben angestrichen wurden. Für Hartholz werden sie nur selten benützt.

 

Polituren und Lacke für Holz - Copale von der Ostküste Afrikas

Fakten-Nr.: 1988017190307 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Copale von der Ostküste Afrikas Faktentext: Zansibar-Copal wird an der Ostküste Afrikas als recent-fossiles Harz gegraben und wird Zansibar in den Handel gebracht. Mosambique und Madagaskar-Copal sind zwei Sorten, die ebenfalls aus Ostafrika stammen. Sie ähneln dem Zansibar-Cpal, jedoch fehlt ihnen die granulierte Oberfläche.


Polituren und Lacke für Holz - Copale von der Westküste Afrikas

Sierra Leone-Copal bildet hellgelbe, glasige Stücke, die durch beigemengte Verunreinungen meistens schwärzlich aussehen. Angola-Copale: Bastard Angola-Copal bildet flache oder rundliche, manchmal sogar kugelige Stücke. Roter Angola-Copal stammt aus den Gebieten Novo Redondo, Benguela, Ambrizete, Bolungo alto, Domba grande, Duque die Braganza und anderen in Westafrika.


Polituren und Lacke für Holz - Copale aus Asien

Harter Manila-Copal bildet Stücke bis zur Größe des Kopfes eines Erwachsenen und darüber. Weicher Manila-Copal ist dem harten Manila-Copal sehr ähnlich, bricht aber meistens uneben und die Stücke zerbröckeln dabei. Singapore-Copal bildet gelblich bis bräunliche Stücke, ist meist milchig trüb und hat selten helle glasige Stücke.


Polituren und Lacke für Holz - Drammar

Fakten-Nr.: 1988017190310 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Drammar Faktentext: Der im Handel erhältliche Drammar stammt vorallem von einer Konifere, Dammara orientalis, ab. Man kann das freiwillig ausfließende Harz sammeln oder macht Einschnitte in die Bäume, worauf reichlich Harz fließt. Es wird laut Schroetter bei 75 Grad weich, bei 100 Grad dickflüssig, bei 150 Grad klar und dünnflüssig.


Polituren und Lacke für Holz - Sandarac und Colophonium

Fakten-Nr.: 1988017190311 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Sandarac und Colophonium Faktentext: Sandarac wird von einem baumartigen Strauch, Callitris quadrivalvis, der besonders auf dem Atlas vorkommt, gewonnen. Bei dem zur Familie der Koniferen gehörenden Strauch fließt das Harz freiwillig aus dem Stamm. In Alkohol, Äther und ätherischen Ölen ist es löslich, zum Teil auch in Steinöl.


Polituren und Lacke für Holz - Copale

Fakten-Nr.: 1988017190306 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Copale Faktentext: Copale werden Harze verschiedener Abstammung genannt. Es gibt Copale, die von lebenden harzliefernden Bäumen stammen, wie zum Beispiel Manila-Copale, Kauri, oder solche die aus der Erde ausgegraben werden, wo weit und breit keine Bäume stehen, wie zum Beispiel in West- und Ostafrika. Der Schmelzpunkt liegt zwischen 150 und 280 Grad C., bei dieser Temperatur geben alle Copale Feuchtigkeit und ätherische ...


Polituren und Lacke für Holz - Schellack

Fakten-Nr.: 1988017190304 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Schellack Faktentext: Schellack wird durch die Reinigung von Stocklack hergestellt. Der Stocklack wird zur Bereitung von Schellack zwischen Steinen zu einem Pulver zerrieben, in eine Zysterne geschüttet und etwa 2 Fuß hoch mit Wasser bedeckt. Äther nimmt aus Schellack 6 Prozent Chloroform, 10 Prozent Fettsubstanz auf und läßt den Schellack zurück, ist jedoch Colophonium dabei, wird mehr gelöst.


Übersicht: Polituren und Lacke

Fakten-Nr.: 1988017190303 Schlagzeile: Übersicht: Polituren und Lacke Faktentext: Polituren und Lacke sollen Gegenstände aus Holz vor Einflüssen wie Luft, Feuchtigkeit und Dreck schützen. Wenn dickes oder venetianisches Terpentin enthalten ist, ist sie nur als Lack zu verwenden, wenn diese Terpentin fehlt, kann man sie als Politur und als Lack verwenden, wobei letztere ohne Terpentin nicht so elastisch sind wie die mit Terpentin. Schellack- oder Copallösungen in Alkohol mit Harz-Zusatz, ...


Bleichen von Schellack

Fakten-Nr.: 1988017190305 Schlagzeile: Bleichen von Schellack Faktentext: Beim Bleichen von Schellack muß man sehr sorgfältig arbeiten. Das folgende Rezept ist in der Anwendung erfolgreich: 10 kg Schellack werden mit 4 kg kristallisierter Soda in 120-150 kg Wasser in einem Kupferkessel heiß gelöst und diese Lösung wird durch Leinwand in einen Holzbottich filtriert. Unreinen Schellack läßt man mehrere Stunden nach dem Ausfällen in der Flüsigkeit mit Salzsäure stehen.


Polituren und Lacke für Holz - Alkohol, Spiritus

Fakten-Nr.: 1988017190320 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Alkohol, Spiritus Faktentext: Alkohol erhält man durch die Gährung zuckerhaltiger Stoffe und durch die Destillation der vergohren Flüssigkeiten, der Maische. Man kann entweder Produkte wie Rüben oder Obst verwenden, sie haben den Zucker bereits gebildet, oder stärkemehlhaltige Pflanzenkörper, wie Kartoffeln, Mais, Roggen und Gerste. Reiner Alkohol von 100 Prozent ist eine wasserhelle, farblose, scharf schmeckende, stark ...


Polituren und Lacke für Holz - Terpentine

Fakten-Nr.: 1988017190312 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Terpentine Faktentext: Terpentine sind Ausflüsse von Pinus sylvestris, nigra, maritima, pumilio, cembra, palustris, larix, lar. Für die Gewinnung von Terpentin gibt es verschiedene Möglichkeiten, dabei werden an den Stämmen Flächen des Holzes freigelegt und dann das Harz entweder in eigenen Gefäßen oder in Vertiefungen, die am Fuße des Stammes eingehauen wurden, aufgefangen. Den venetianischen Terpentin liefert nur die ...


Polituren ind Lacke für Holz - Asphalt

Fakten-Nr.: 1988017190314 Schlagzeile: Polituren ind Lacke für Holz - Asphalt Faktentext: Asphalt findet man auf Gewässern, die ihn wegen ihrem spezifischem Gewicht tragen können, beispielsweise auf dem See von Trinidad und dem Toten Meer, ebenfalls in Mexiko und Südamerika (Peru, Lima). Dieser hat einen starken Geruch und muscheligen Bruch, der bei guten Sorten sandfrei und glasglänzend ist. Etwa 5 Prozent des grünlichen Harzes werden dem Alphalt durch 100-prozentigen Alkohol entzogen, ...


Polituren und Lacke für Holz - Bernstein

Fakten-Nr.: 1988017190316 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Bernstein Faktentext: Bernstein findet man in Braunkohlelagern, vorallem in Ostpreußen, aber auch in Kurland, Livland und Polen. Bei der trocknen Destillation liefert er Bernsteinsäure, Bernsteinöl, Essigsäure, Kohlensäure und brennbare Gase. Es bleibt ein Rückstand von Bernstein-Colophonium, eine braune, zähe, harzige Masse.


Polituren und Lacke für Holz - Leinöl

Fakten-Nr.: 1988017190318 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Leinöl Faktentext: Leinöl gewinnt man durch Pressen von Flachs- oder Leinsamen (Linum ussatatissimum), man kann kalt oder heiß Pressen. Leinöl wird erst viele Grade unter Null fest, es ist bei normaler Temperatur in 1:6 Teilen Wasser und in 40 Teilen Alkohol löslich. Durch kochen des Leinöles mit Mangan-Präparaten erhält man Zinkweiß-Firnis und Mangan-Firnis.


Polituren und Lacke für Holz - Terpentinöl

Fakten-Nr.: 1988017190319 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Terpentinöl Faktentext: Terpentinöl ist ein ätherisches Öl, das man auf verschiedene Weise gewinnen kann. Man erhält es durch Destillation des Terpentins von verschiedenen Pinusarten (Pin. Die zweite Möglichkeit ist, die trockene Destillation von Fichten- oder Föhrenwurzelstöcken (russisches oder polnisches Terpentinöl, Kienöl).


Polituren und Lacke für Holz - Drachenblut

Fakten-Nr.: 1988017190317 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Drachenblut Faktentext: Es gibt drei Sorten von Drachenblut: ostindisches, amerikanisches und canarisches. Ostindisches Drachenblut stammt von einer auf den Molukken und in Hinterindien heimischen Palme, die Calamus draco heißt. Das mit Fruchtschuppen verunreinigte Harz wird als Drachenblut gehandelt.


Polituren und Lacke für Holz - Benzoe

Fakten-Nr.: 1988017190315 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Benzoe Faktentext: Benzoe stammt von einem Baum in Ostindien ab, er heißt Styrax benzoin. Man unterscheidet: Benzoe in Tränen, Mandelbenzoe und Blockbenzoe. Die Benzoe besteht aus mehreren Harzen, die in Alkohol löslich sind, und aus Benzoesäure, die in einigen Sorten durch Zimmtsäure substituiert ist.


Polituren und Lacke für Holz - Gummiguttae

Fakten-Nr.: 1988017190313 Schlagzeile: Polituren und Lacke für Holz - Gummiguttae Faktentext: Zur Gewinnung von Gummiguttae werden die jungen Zweige des Gummiguttae-Baumes abgebrochen und der ausströmende Saft wird mit Blättern aufgefangen. Eine andere Methode ist, die jungen Zweige durchzuschneiden und den Saft in den Stengelgliedern des Bambusrohres oder in Cocos-Schalen aufzufangen. Das Gummiguttae bildet röhrenförmige Stücke oder eine zusammenhängende Masse.